Ab nach Onomichi und Hiroshima

So muss Frühstück um kurz nach 7 aussehen. Um 7:40 bin ich auf dem Rad. Nach >50 km gestern (erweitert wegen rabbit Island), sind es heute noch 40. Es sollte bewölkt sein, leider hat aber keiner das Memo bekommen. Also schnell ab durch die Sonne…
Mein Blick beim Frühstück
Erste brücke. Gestern waren 3, heute sind es 3. eigentlich 4, aber die letzte hat wohl keine Radzone und viel Verkehr, daher wird einem die Fähre empfohlen

Meine letzte Brücke hat die Radspur sogar unter der Autospur hängen
Und die Fähre bringt einen die gefühlt 3 Meter nach Onomichi für 110 Yen mit Fahrrad rüber
Und ab nach Hiroshima
Sowohl in den Zügen ist sehr gut ausgeschildert
Als auch an den Gleisen. Könnte man dich ruhig mal woanders ein paar Scheiben abschneiden
Erster Blick auf Hiroshima
Und ich grille mir mein Essen heute selbst – 1.200 Yen – 8,05 Euro
Leider hat nicht jeder 7/11 das und heute kaufe ich es zum ersten Mal, aber yay, Smoothie zum selbst machen. Also quasi
Wird in die Maschine gesteckt und
Tada – für 300 Yen – 2 Euro einen frischen eisigen Smoothie
Ich war dann im Friedensmuseum, nicht mein schönster, aber ein wichtiger Programmpunkt. Hat weder was hier im Blog zu suchen, noch habe ich wirklich Bilder da gemacht…. Hier nur ein Bild von Hiroshima Anfang 1945 . Museum ist sehr günstig (200 Yen, 1,34 Euro) und sehr auf Emotionen aufgebaut.
Dann war ich im Friedenspark
ich hätte gerne auch solche Absperrungen. Ich finde alles immer so langweilig „erwachsen“ und funktional muss doch nicht sein. Hier gibt es noch einige andere Absperrungen. Bis gestern war G7 hier und fast alles zu, auch Schließfächer, Museum etc. richtig Glück gehabt mit der Planung. Ich habe leider die Befürchtung, dass die Hasen nicht die G7 Absperrungen waren. Die Gesehenen wirkten deutlich langweiliger
Yet another castle 😄
Mein Zimmer, nett und sauber, nur der Teppich bräuchte mal ne Grundreinigung
Hier gibt es keinen Tee aber Kaffee im Filter 😍

I

Heute mal was trinken, das linke schmeckt komisch und das rechte wie die Flüssigkeit eingelegter Mirabellen mit Kohlensäure
Nach 40km Rad, vielen stunden auf den Beinen, 17.500 Schritten war ich faul und der Uber eats aufstellest neben der Rezeption hat mich auf die Idee gebracht mir Essen liefern zu lassen. Hatte auch einfach lange kein Sushi mehr – 1650 Yen 11,05 Euro
Die meinten es gut mit Beilagen 😅. Fairerweise sind die Päckchen echt klein, 3 soja Saucen, 3 wasabi und 2 Ingwer habe ich wirklich verbraucht
Die hatten mich seit Ankunft in Japan angegrinst
Und eher enttäuscht. Langweilig

Imabari bis Omishima

Mein Hostel hatte selbst gebackenes für 100 Yen, damit startet der Tag doch gut
Um 8 Uhr öffnet Laden zur Radvermietung, mit jeder Menge Rädern. Erklärt nicht ganz, warum man schon fast 2 Monate vorher kein Rad mehr online reservieren konnte
Ich habe mich trotz Steigungen für ein Holland Rad mit 3 Gängen entschieden. Will ja entspannt radeln und finde die Lenker einfach bequemer
Ok, ich schätze den Weg verliert man nicht so leicht
Meine erste Brücke. Die Radwege hoch sind immer so angelegt, dass man in Schleifen mit einer durchschnittlichen Steigung von ca 3% fährt. Also auch ohne aktuelles Rad Training und mit 3 Gängen machbar, wenn auch dennoch schweißtreibend
Das längste Hängebrückenbauwerk der Welt, also bei Fertigstellung in 1999 zumindest noch, 4km lang, Kurushima-Kaikyo Brücke
Meine Ausblicke
Meine Strecke
Foto Beweis
Beschilderung ist wirklich super, finde ich ja allgemein in Japan mega gut. Auch die Bahn Durchsagen werden fast immer in English gemacht.
Weg auf Brücke, Beispiel
Bisschen Strand ist auch auf der Route, so wie einige kleine Orte auf den Inseln. Das teilt man die Straße mit Autos
Laut Hostel Personal gestern ein Muss, gesalzenes softeis. Bei ca 30 grad und voller Sonne schadet es nicht 😁
Noch ne Brücke
Und blicke
Hier ist sie
Trotz 2 Pausen bin ich um Punkt 12 bei meinem Endpunkt heute angekommen. Mein Hostel hat auch ein Restaurant, also gibt es erst mal Essen, Seebrasse Menü – 2000 Yen, 13,40 Euro
Dann mein Rad geschnappt und noch mal 5 km weiter, für 960 Yen, 6,45 Euro kommen mein Rad und ich zu „Rabbit Island“ – Okunoshima
Und ja, die Insel heißt so wegen der ganzen Kaninchen. Warum dort so viele sind, ist keine so schöne Story und gehe ich auf dem Blog nicht drauf ein. Aber wer es nachlesen mag: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ōkunoshima
Ausblicke sind traumhaft
Und die Kaninchen gechillt
So, dann mal zurück zum Hostel. Ich habe ein „Einzelzimmer“, nur getrennt mit Schiebevorhang und neben mir höre ich schon Schnarchen. Aber mehr Platz und Privatsphäre als letzte Nacht. Ich bin eindeutig aus dem Hostelalter auf Dauer raus, obwohl ich nicht sicher bin, wie sehr ich je drin war 😂. Aber wenn dann Japan, einfach alles so sauber hier
Der beste Family Markt, denn er hat nicht nur drinnen Essmöglichkeiten, sondern auch draußen, mit Blick. Übrigens haben fast alle Mini Märkte eine Esszone, Mikrowellen sowieso. In Japan geht man nicht beim Essen. Also nimmt man entweder das Essen mit oder isst vor Ort, aber man isst sein Sandwich/ Eis etc nicht im Gehen. Ich esse eh nicht gerne im Gehen, mit einer Ausnahme – Eis 😃. So habe ich sicher weniger Eis hier gegessen, wenn ich mich dafür nicht hinsetzen wollte

Zitronen Käsekuchen Koalas
Mein Hostel, mit großer Fahrrad Garage, auch wenn meins mit im Zimmer war (ist so vorgesehen bei den Einzelzimmern)

Über Himeji nach Imabari

Heute ist es so weit, mein erstes und einziges Hotel Frühstück
Eine bunte Mischung, muss ja Zeug probieren
Vor allem wollte ich endlich Natto probieren. Fermentierte Sojabohnen. Sollen gesund sein. Riechen etwas, aber kein Vergleich mit „Stinkekäse“ oder durian. Geschmack hatte es weniger als erwartet, habe beiliegenden Senf und Soja Sauce ergänzt und mit Reis gegessen (aber ehrlicherweise nicht alles). Hier mehr Info: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nattō

Was süßes
Und der Luxus, vergleichsweise hier teures Obst
Gestärkt noch den großen backpack nach Hiroshima geschickt. Ich konnte ihn einfach im Hotel abgeben, der wird zum nächsten Hotel geliefert, die haben sogar angerufen um zu klären, dass es auch wirklich ok ist, wenn mein Gepäck schon einen Tag vor mir ankommt (was ich eigentlich schon abgeklärt hatte). Aber wie so oft, doppelt hält besser. Kosten 1.720 yen – 11,55. und ich kann mit kleinem Rucksack die nächsten Tage bestreiten. Und fange an in Himeji. Wer hier das Schloss nicht findet, der wird es an vielen anderen Orten schwer haben. Man sieht es schon an der Station
Auf dem Weg sind außer seitlicher Shopping Meilen, auch Statuen ohne Ende
Da ist es ja. Eintritt kostet 1.000 Yen, mit Garten 1.050, was ich dann mal wahrnehme
Man kommt auch in ein mehrere hundert Meter langes Gebäude nebenan, hier haben zb die Zugehfrauen gewohnt
Schloss selbst ist von innen eher karg, Respekt was die damals steile Stufen gegangen sind
Ausblick von oben
Aber alles dicht vergittert
So ist es gebaut
Sonnig, windig, schwül
Huch, ein Touristen Boot. Das könnte ja fast so in Vietnam sein
Der Garten hat einige Fische. Ist nicht zum Schlendern, da es eine Wegführung gibt und einen Touristenstrom
Aber schön ist er und mit Blümchen die ich noch nicht gesehen hatte
Und da ich in Kyoto nicht im Bambus Wald war, habe ich ihn jetzt hier 😂
Und wieder Richtung Bahn, weiter nach Imabari
Mein erster Corn dog, mit ketchup und senf

Mein Hostel für die Nacht
Ein schneller Blick auf meine Strecke morgen bevor die Sonne untergeht
Eins der lokalen Gerichte packe ich zu essen – Yaki-buta-tamago-meshi, Reis, Schwein, Ei und Sauce. Dazu Gyoza. Lecker ist es 1180 Yen – 7,92 Euro
Dafür lässt mich das Zitroneneis kalt, fast wie eingefrorenes Zuckerwasser

Morgenzeremonie und zurück nach Osaka

Von der Morgenzeremonie gibt es keine Bilder, da das nicht gewünscht ist. Grundsätzlich war es viel mit Sprechgesang, bisschen Feuer, verneigen und 9 Mönchen/Personen involviert. Wir Gäste haben zugeguckt und einen Teil unter Anleitung mitgemacht. War auf jeden Fall mal etwas anderes und ein bisschen stolz bin ich, nicht eingeschlafen zu sein. War ca 80 Minuten ab 6 Uhr morgens 😁. Falls sich jemand ein bisschen einlesen mag, rausfinden wer Kobo Daishi ist: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kōya-san

Dann gab es noch Frühstück, natürlich wieder vegan
Letzter Blick in den Garten und ab nach Osaka in den Regen
Runter geht’s
Ich bin einfach im der Bahnstation geblieben und hab erst mal nen Kaffee getrunken
Und habe mich durch die Tunnel Läden durchgeschlagen – endlich mal bunte Kit Kats gefunden
Ich glaube die freuen sich, dass ich essen komme
Eine weitere Sushi Kette Sushiro
Ich wäre auch enttäuscht gewesen, wenn es keine matcha lindor geben würde
Später war der Regen vorbei, schnell noch zum Osaka Castle, mit lustigem Gebäude Schmuck auf dem Weg
Und süßer Deko an Abgrenzungen
Blick vom Schlosspark
Schloß
Von näher
Garten
Pink
Nachdem ich die durch halb Japan schleppe wird es Zeit sie mal zu essen. Wie gut sind fertig Ramen in Japan? Hatten auch über 2 Euro gekostet, daher hoffentlich gut
Natürlich, man muss schon alles einzeln einpacken, einmal sogar Packung in Packung – in der Hauptpackung 😂
Ähm ja, mega lecker. Wie frisch gekocht fast und besser als die Hühner Version vor 2 Tagen. Nomnom
Ok, noch ein Snack. Ganz lecker, aber nicht besonders viel Geschmack

Koyasan here I come

Von Osaka geht es mit Bahn, Seilbahn(?) und dann Bus nach koyasan. Mal wieder nicht von JR, aber der Anbieter (Nankai) hat ein Kombi Ticket, hin und Rückfahrt für 2.510 Yen -16,85, wenn man online bucht
Tuff tuff tuff, ab den Berg hoch. Man kann auch langsam den Berg erklettern, 2,5km. Ich bin los, aber es gab sonst keinen Menschen. Keine Bärenglocken und laut Herr am Schalter im Bahnhof ab und an wirklich Bären. Da mich dann irgendwie jedes Geräusch kirre gemacht hat, bin ich nach nem guten halben km umgedreht und Bahn gefahren. Ist ja schließlich Urlaub.
Eingang zu meinem Tempel heute nach. 52 Tempel bieten wohl Übernachtung an und es ist beliebt. Mit 13.000 Yen (87,25 Euro) war dies noch ein günstiger Tempel zumindest von denen die ich gefunden habe. Bei booking.com gab es auch welche für über 300 Euro
Zimmer kommt später, kann erst um 15 Uhr einchecken. Ab durch den Ort
N Eis zwischendurch
Die Dinger sind hier irgendwie beliebt. Naja, mit Schokolade und Keks kann man bei mir nicht viel falsch machen
Großes Tor
Die Katze erklärt den anderen doch was, oder?
Das Highlight, der Friedhof – Okunoin, mit 200k Gräbern der größte Japans
Echt toll. Soll auch im Dunkeln sehr spannend sein, das habe ich aber nicht gemacht
Mein Zimmer
Mit Vorraum. Wände sind papierdünn, man hört alles. Das ist beim alleine reisen gut, es fällt leicht im Tempel ruhig zu sein. Die spanische Reisegruppe war dann doch etwas lauter
Der Tempel Garten
Eins der Highlights am Aufenthalt, das kaiseki Dinner, aber nach Art der Shingon Mönche – komplett Tierfrei. Alles sehr lecker. Früher war es wohl mal sehr salzarm hatte ich gelesen. Das haben sie wohl angepasst. War lecker gewürzt
Überall tolle Wand Verzierungen
Allgemein ist der Tempel sehr nett
Im Zimmer liegen auch diese Stäbe. Dort kann man Wünsche aufschreiben und am nächsten Morgen in der Zeremonie werden sie verbrannt, sodass die Wünsche auffahren können

Ab nach Osaka

Eine mini Mini Runde joggen, ich mag Flüsse zum joggen 😀

Währenddessen läuft die Wäsche. Jeeeedes Hotel hat nicht nur Getränke Automaten, sondern auch Waschmaschine. Für 600 Yen wird meine Wäsche gewaschen und getrocknet in 130 Minuten. Hatte heute morgen Glück, davor war immer belegt

In Osaka erst mal Gepäck abgeben und los essen – Aal – 1.700 Yen (11.40 Euro)
Dotonburi bei Tag
N Muschelchen im Kurumon Ichiba Markt (600 Yen – 4 Euro)
Hühner Brühe ramen – 900 Yen – 6 Euro
Und ab ins Zimmer. Das erste wo man kein Fenster öffnen kann. Und auch Treppen kann man nur als Notausgang nutzen, dabei bin ich nur im 3. Stock 😅
Harukas300, ein Aussichtsturm für 1.500 Yen – 10 Euro
Auf jeden Fall guter Blick. Ich bin fasziniert, wie wenig Auto verkehr im Vergleich in japanischen Großstädten ist

Es gibt auch lustige Lichtshows abends
Und die Bäder haben einen Ausblick, der es in viele Google Rezensionen gepackt hat
Ok, wieder unterwegs. Mal eine andere Art Schaufenster
Bei donki – Don Quixote, einem Laden für quasi alles

Leicht überfordernd und anders als sonst oft in Japan – sehr laut
Übrigens die meisten der unendlich vielen Automaten hier sind für Getränke. Dafür gibt es quasi fast keine öffentlichen Mülleimer. Hätte mich irritiert, wenn ich es nicht vorher gelesen hätte
Buntes Shinsekai
Und abends ist dotonbori voller und bunter und lauter
Takoyaki sind ein Must eat in Osaka
Und hier gibt’s wirklich wirklich viel Baumkuchen

Ab nach Nara und Tee in Uji

Mandarinen/Orangen, teuer wie allgemein Obst hier. 350 Yen, ca 2,35 Euro
Die musste ich wegen der Formen kaufen.
In Nara erst mal mit Reis Cracker starten 😋

Und in Nara angekommen, findet man direkt einige Sikahirsche, die sich verhätscheln lassen. Außer der ganzen Tempel/Schreins wohl eine Haupt Attraktion in Nara
Man kann die offiziellen Cracker kaufen, für 200 Yen. Und damit füttern ist ausdrücklich erlaubt
Ausblick gibt es auch, für 150 Yen kann man nen kleinen Hügel hochlaufen – Mount wakakusa. Dort sind zwar Menschen, aber deutlich weniger als an den bekannten Tempeln
Und das bei ca 30 Grad, das wärmste bisher
Aber lohnt sich sehr
Man beachte meine Farbkombination heute 🤪
Mein neuer Kumpel. Die anderen haben sich auf die Cracker gestürzt und der hat gewartet bis ich ihm sie gereicht habe, auf Abstand. Und sich vorher verbeugt. Das verbeugen haben sich die Hirsche antrainiert, weil es dann cracker gibt und die Touristen drauf stehen
Hier gibt es Nata Spezialitäten, und Reis porridge mit grünem Tee (chagayu) und kakinoha zushi, da wird Sushi in ein Persimmon (Kaki?) Blatt eingewickelt und hält sich so länger
So sieht es dann aus. Fand ich beides eher langweilig. 1820 Yen – 12,20 Euro
Dann gab es noch mochi bei Nakatanidou, da ist es eine Attraktion, dass man dir Leute beim mochi schlagen sieht (mit Holz Hammern). standen aber echt viele Touristen. Da ich es schon auf Video gesehen habe, habe ich verzichtet mich dazu zu drängeln. Mochi war lecker -180 Yen 1,20 Euro
Auf dem Weg zurück nach Kyoto kurzer Stopp in Uji – der Grüntee Hauptstadt Japans.
Und im angeblich ältesten Teehaus der Welt
Gibt es Shincha (junger Tee – danke Sebastian für die Info), grüntee dango und softeis Matcha/ Hojicha (gerösteter Geber Tee) – 1170 Yen, 7,85 Euro
Noch ein bisschen rumlaufen und Uji Shincha kaufen
Und zurück in Kyoto

Hatte mir auch nen riesigen Apfel gekauft -170 Yen, 1,14 Euro

Hortensien gibt es hier auch viele
Kura Sushi, eine Kette und alles automatisch. Am Automaten gibt’s eine Nummer zum warten, dann eine Nummer mit Platz, da geht man hin
Da bestellt man am Tablet oder nimmt vom Band
Kura hat es gamified, man füttert vorne seine Teller ein und alle 5 Teller hat man die Chance auf einen Gewinn. Ich habe einmal gewonnen. Ist glaube ich ein Radiergummi (nicht im Bild). Ich hatte 11 Teller für insgesamt 1452 Yen – keine 10 Euro. Wichtig – Budget Option, gibt deutlich besseres Sushi. Aber ich fand’s dennoch lecker

Danach noch was süßes. Ich hatte mit irgendwie einen salzig- schokoladihen Geschmack und größere Chips erwartet. Naja, Schokolade ist Schokolade

Ein voller Tag Kyoto

Frühstück morgens um 5:30, dango, in süß. Glaube kein Euro im nächsten minimarkt
Ich hatte vorher gelesen, dass es in Japan Cola plus gibt. Schaden kann es ja nicht bei den ganzen Essen- auch wenn ich noch keine 40 bin und eine Flasche in 3 Wochen sicher nichts bringt 😂 https://de.coca-cola.ch/marken/coca-cola/artikel/coca-cola-plus-japan
Leer hier so früh
Der Fushima Inari-Taisha grüßt uns um halb 7 fast leer, aber es sind schon Sportler und hartnäckige Touristen wie wir unterwegs
Wenn man weit hoch läuft gibt es einen kurzen Ausblick. Gibt übrigens hunderte tori Tore und der Weg hat auch einige Stufen. Mit Fotos waren wir 1,5 Stunden unterwegs
Und tschüss
Der Kinkaku-Ji erstrahlt in Gold und voller Touristen. Man kann ich aber nur aus der Ferne bewundern, weshalb man gute Bilder bekommt. Und das Gold wird so nicht abgenutzt. 500 Yen Eintritt zum Grundstück
Goldig ist er ja
Nachdem der Palast zu hat, einmal geschwind über den Markt, dann muss ich weiter zur Tee Zeremonie
Schöner Weg dorthin
Und eine goldige Dame erklärt einiges über die Zeremonie und führt sie durch
Bester matcha. Die Zeremonie dauert alleine 10 Minuten für eine Tasse Tee, daher macht sie nur eine, danach darf sich jeder selbst eine Tasse matcha aufschlagen. Ich hatte beim reinführen in den Raum nach dem besten Platz gefragt und hatte das Glück den „Ehrenplatz“ zu bekommen, die eine Schale matcha und ist also für mich 😬. Ich trinke also zwei
Das süße wird vor dem matcha gegessen, da es unter anderem darum geht mal „runterzukommen“. Man konzentriert sich also auf eine Sache. Grundsätzlich hat die Zeremonie 4 Zwecke, harmony, respect, tranquility und purity
Weiter geht’s durch Kyoto
Takoyaki, okutpus Bällchen. Naja, vor allem flüssiger heißer Teig mit nem Stückchen Oktopus drin
Kiyomizu Dera – riesiger Holztempel sagt hallo für 400 Yen und falls die anderen auch zum Sonnenuntergang hier sind, bringt es ihnen so wenig wie uns um 18 Uhr werden wir alle rausgeworfen
Naja, man kann aber den Untergang erahnen 😬
Und schön ist es allemal
Gion und Pontocho besuchen, Geisha Bezirke
Und essen. Ich wollte soba mit yam probieren und hm, yam schmeckt langweilig. Ansonsten war es aber ganz lecker – 1.100 Yen -7,40 Euro
Ab ins Hotel, der Tag ist früh gestartet 😴

Detour vor Kyoto – Itoigawa

Morgens am Wasser in Kanazawa. Eigentlich soll es heute direkt nach Kyoto gehen, aber es soll den ganzen Tag regnen. Hier auch den meisten Tag. Eine etwas zu lange Internetsuche nach Optionen (zb Kochkurs) hat erst zu nichts geführt und dann durch ganz viel Zufall zu Itoigawa, gute 50 Minuten mit dem Zug Richtung Norden und bis auf ein paar Tropfen regenfrei. Da kann man wohl ein Rad leihen und etwas am Meer lang radeln. Also morgens los, sodass ich kurz nach 9 ankomme

Gepäck geht mit, weil es dann direkt nach Kyoto weitergeht. Kann man ja einschließen überall. Und ein Fan der Toiletten bin ich ja eh, weil sauber und kostenfrei. Gibt nur meist keine Handtücher, aber der geübte Japaner bringt sein eigenes kleines mit. Was wirklich mal mitgedacht ist: viele Frauentoiletten haben ein Mini Pissoir, viele in der Kabine eine Baby haltestation und manche an Bahnhöfen, wine runterklappbare Kofferablage. Haken für kleine Rucksäcke/Taschen gibt’s eh in jeder Kabine
So, nach lustigem übersetzen mit Apps, starte ich mit diesem Schmuckstück. Hätte auch zb Elektro gegeben. Aber die 3 Gänge sollten für flach am Meer radeln reichen, 4 Stunden für 1.000 Yen, also unter 7 Euro. Rucksack durfte ich dalassen. Ich finde mein Rad toll, meine Knie wollen das nächste mal aber einen Sattel, der sich noch höhet stellen lässt, statt einem entgegenzukommen, weil man alles ausgereizt hat
Ein paar Eindrücke
Ein Highlight, ein großer Fischmarkt zum Essen
Fast alle essen Krebse, so auch ich. Habe mit die günstigste am Stand ausgesucht, weil ich die schon echt groß fand (1.100 Yen, 7,40 Euro – ein Schnäppchen). Die Dame am Stand hat mir einen weiteren Krebs und Beine von einem dritten gegeben „present“, also ein Geschenk. Ob die sich gefreut haben, dass ich an ihrem Stand war, als einzige die nicht auf meinen ungeschulten Blick aussah, also käme sie aus Japan. Oder will, dass ich allen erzähle wie toll es da ist? Tue ich hiermit. Vielleicht hatte sie auch Mitleid, dass ich nur den kleine Krebs wollte? Oder alleine war? Wir werden es wohl nie erfahren 🤣
Auf jeden Fall war es unheimlich viel Krebsfleisch. Sehr lecker, aber mehr hätte ich nicht essen können. Aber auf jeden Fall Slow Food, saß ne Stunde dran
Und weiter geht’s benten Rock, da wollte ich hin
Und es hat sich gelohnt
Man erkennt, ich war angetan. 4,5 Stunden später und entspannte 30+ km habe ich dann das Rad zurückgeben. Eigentlich sollte ich nun 500 Yen Aufpreis zahlen (Tagesrate fürs Rad), aber auch da wurde einmal gezwinkert und “ok” gesagt. Ich glaube die mochten mich, auch weil sich noch nicht viele Touristen hierhin verirren. Kubiki cycling road bin ich übrigens gefahren, die geht eigentlich nicht weiter, aber ich wollte ja nur einen kurzen Abstecher machen und dennoch recht früh abends in Kyoto sein
Ein taiyaki für die Fahrt (mit matcha, Anko gefüllt)
Zugfahrt nach Kyoto
Unterwegs zum Hotel. Alles richtig gemacht, Regen hat grad aufgehört

Mein schönstes Zimmer bisher und quasi riesig
Bad und Dusche
Toller Teepot
Schnelles 7/11 Dinner.
Blick 🙂

Kanazawa

Kleine Joggingrunde am Morgen, am Flüsschen
Hier sind sie recht Fahrrad freundlich, auch wenn die meist die Straße teilen müssen. Fahren alle recht behutsam
Markt hat morgens mehr Betrieb/Auswahl
Aber dennoch recht leer
Sushi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Japp, sogar um 9 musste ich schon 5 Minuten warten. Als Einzelperson ging es aber wieder schnell
Endlich mal Uni probiert, Seeigel, teuer und in allen YouTube Videos gehypt. Buttering und leicht fischig. Wie zb bei Austern mal wieder an mich verschwendet, ich kaue lieber 😬
Oder esse Lachs
Und Thunfisch und Aal
Überraschend lecker war der warme herzhafte Eierpudding. Das sushi Frühstück hat gut 3.200 Yen oder aber knapp 22 Euro gekostet
Rote Kiwi musste ich probieren. Schmeckt wir goldene, nur roter – 260 Yen, ca 1,75 Euro
War im Kenroku-en Garten, Eintritt 320 Yen, 2,15 Euro. Der war schön, aber da es einer der drei schönsten in Japan sein soll, hatte ich wohl zu hohe Erwartungen. Kommt aber vielleicht auch darauf an, was blüht. Zb gibt es ganz viele verschiedene Pflaumenbäume
Ausblick war toll
Danach war ich dann beim Burggarten zu matcha und wagashi (traditionelle japanische Süßigkeit). Die Form ist hier der Saison angepasst, war ein Pfirsich. 730 Yen, 4,90 Euro
Samurai Bezirk – Naga-Machi
Es gibt unheimlich viele stiefmütterchen
Higashi- Chaya Bezirk (Geisha)
Hier waren die meisten Menschen, viele tragen auch Kimono und machen Fotos
Kazuemachi Chaya District – auch Geisha, aber keine Touristen und kleiner
Abendessen, kalte Soba zum dippen, dazu tonkatsu und Garnelen, 1.100 Yen – ca. 7,40 Euro
Und ich habe mit dir ein Ichigo Daifuku gegönnt, mochi mit Anko und Erdbeere. Erdbeeren sind unheimlich teuer hier. 350 Yen – 2,35 Euro