Eine Runde durch Muscat

Was gestern nicht im Blog stand, kaum dass wir nach dem Schnorcheln wieder Internet hatten, kamen die ersten Nachrichten von Angriffen auf den Iran, schnell gefolgt von versuchten Angriffen des Irans in den VAE. Oman gilt als recht sicher, weil es Vermittler war, quasi ein bisschen Schweiz. Aber dennoch war uns mulmig und wir haben nach Rückflügen gesucht, irgendwohin nach Europa, ohne Stopp in den VAE. Unser Flug wäre über Doha mit Besuch einer Freundin dort und vor allem auch noch unbestätigt gewesen durch besondere Tarife. Wir hatten Glück und noch einen Flug für Donnerstag, wenn unsere Tour endet gefunden, nach Amsterdam direkt mit Oman air. Wir haben den gebucht, tatsächlich die teuerste Option wo eine Storno nur 90 Euro kostet, dennoch günstig für gut 530 Euro.

Seit gestern war Tagesschau liveblog, News aus Katar, Oman und Dubai vor allem mein ständiger Begleiter. Und die Hoffnung, dass sich die Lage schnell entspannt.

Ab zum Frühstück, bevor um 8:30 die Tour startet. So richtig viel ausschlafen konnten wir noch nicht 😬

Und dann ging es los zum offiziellen Start der Tour. Diesen Tag noch in Muskat, morgen soll es dann losgehen aus Muskat raus.

Jamal holt uns und 6 andere ab, 2 Australier sollen noch morgen kommen, weil ein Flug nicht so geklappt hat (aus Gründen). Wir sind überrascht, dass sie wirklich noch einreisen wollen, aber wer weiß, vielleicht sind sie ja in Dubai gelandet und wollen verständlicherweise dann doch lieber in den Oman.
Und los geht’s zur Sultan Qabus-Moschee, gebaut von 1996-2001 und groß
Platz für 20.000 Gläubige und morgens von 8-11 für Touristen geöffnet
Hier ist der Raum für die Frauen
Modernität sieht man auch daran, dass hier hinter die Klimaanlagen sind.
Die Linien zeigen immer je einen Gebetsplatz an, Schulter an Schulter gen Mekka, der Boden bleibt kühl und man kann hier auch ein Dach rüber fahren
Vor allem der Hauptgebetsraum ist beeindruckend, allein der Teppich wiegt wohl 21 Tonnen. Die Materialien sind die besten aus aller Welt, das internationale war wohl wichtig, um die Verbindung zu zeigen
Jamal hat nicht nur Foto Anleitungen gegeben, Fotos gemacht, sondern auch ein Selfie 😬
Eine Bücherei gibt es auch in der Moschee, mit vielen Büchern, Arbeitsplätzen und Computern, für alle nutzbar und kostenlos (gegen ein Lächeln)
Weiter geht’s zum Merhat Souk, der war schön leer, dank Ramadan. Ramadan macht man laut Jamal aus 3 Gründen: Gesundheit, Verbundenheit mit den Ärmeren und caritative Gründe, man soll dann auch geben, sei es nur ein Lächeln.

Wir wollten nichts kaufen und sind einfach nur kurz durchgelaufen und waren am Hafen

Der ist nur für den Sultan, der für Kreuzfahrtschiffe ist außerhalb. Das Böötchen ist für den Sultan
Dann waren wir bei einem Museum (extra Kosten) auf das wir keine Lust hatten, in der Moschee haben wir schon viel gestanden und zugehört. Wir saßen in der Nähe und haben noch die Mini Stadt fotografiert
Ab zum Palast
Nur ein Foto stopp
Dann ging es zur Oper und auch da wollten wir nicht gegen Eintritt eine Führung, sind rumgelaufen in Galerien und waren froh. Wir fragen uns, was man 1,5 Stunden in einer Oper angucken kann. Musik gab es wohl keine 🤪

Laut Beschreibung, sollten wir um 13:00/13:30 wieder am Hotel sein, tatsächlich waren wir es um 15 Uhr.

Wir haben etwas Pause gemacht und wollten dann einfach mal bei der Deutschen Botschaft vorbeischauen. Die war nur 500 Meter entfernt. Leider durften wir nicht hin, die Straße war durch Polizisten abgesperrt. Nachdem wir dann auf goggle gesehen haben, dass die iranische und die amerikanische Botschaft direkt nebeneinander in der gleichen Straße sind, haben wir verstanden warum.

Abends gab es Snacks aus dem Supermarkt. Samosa, Ei in Blätterteig, Hähnchen Brötchen und Kartoffelbrot. Alles echt lecker

Und was Süßes

Dann haben wir gepackt, nicht wirklich in yay Stimmung, aber aus der Stadt raus, weg vom Botschaftsviertel scheint ja nicht verkehrt. Und wurde auch zugesagt, dass wir 2 Stunden vor Abflug am Flughafen wären am letzten Tag. Nachdem die Tour aber viel länger ging und grundsätzlich bei Ramadan die Zeiten etwas träger/länger zu sein schienen, war ich nicht so ganz überzeugt. Wir hatten wiederholt nach früheren Flügen geguckt, aber mittlerweile waren die frühesten Flüge schon eine Woche später. Manchmal war ganz kurz was drin und direkt wieder weg.

Dann kam eine erneute Warnung vom auswärtigen Amt (seit gestern standen wir auch in der Krisenvorsorgeliste). Also noch mal überlegt, spät abends, wirklich die Tour machen? Oder hoffen, dass man einen früheren Flug bekommt? Die anderen Leute auf der Tour und der Guide schienen entspannt. Unsere Hauptbedenken waren den Flug dann doch nicht zu bekommen oder auch dass der Luftraum auch im Oman gesperrt wird. Dann wäre Ausreise äußert schwierig. Reise genießen unter den Umständen – schwierig. Es wäre doch oft schöner durchgehend mit der Einstellung „wird schon gutgehen“ durchs Leben zu gehen.

Da wir echt müde und durch waren hat ein Anruf mit Katharina und Sebastian geholfen die endgültige Entscheidung zu treffen: Tour absagen, in Muskat bleiben (Hotel weit entfernt von Botschaften) und entweder den Flug am Donnerstag sicher bekommen oder magisch einen früheren bekommen.

Schnorcheln

Heute geht’s früh los, einen Tag vor der Tour wollten wir ne Runde schnorcheln bei den Daymaniyat Islands. Eine Tour gebucht für 25 OMR pro Person. Boot hin, Schnorcheln, Snacks, schnorcheln und zurück. Das soll um 8:15 losgehen, also ein früher Start, weil wir noch mit Taxi hinmüssen. Hier gibt es übrigens 2 gute/günstige Taxi wie uber per App. Leider geht das aber nicht mit deutscher sim Karte, man braucht meist eine einheimische. Als muss man die normalen Taxen nehmen. Hotel meinte zum Hafen kostet 10/15. Wir hatten den Schnorchelanbieter dann gefragt und der kannte einen und der hat uns Festpreis für Hin-und Rückfahrt 18 OMR gemacht. Deal. Haben auch nicht gehandelt, denke für beide ein gutes Geschäft. Zur Info: eine Strecke ca halbe Stunde. Mit Bussen über 2 und wiederholt umsteigen.

Leider kommt der Taxifahrer aber nicht um 7:30. liest auch nicht die Nachricht. Mit Kommunikation zwischen uns, Tour Anbieter, Hotel und dann schließlich Taxifahrer ist klar, er kommt um 8 und wir können dann auch noch mitschnorcheln. Der sehr nette Mann hatte verschlafen. Im Ramadan ist wohl auch vieles langsamer, so haben wir dann auch am Hafen noch auf einige andere gewartet.

Dann ging es mir Speed zu den Riffen

Vor Ort waren wir schnorcheln, Eugen zum ersten Mal. Haben große Schildkröte lange beobachtet und viele bunte Fische. Dann was gegessen (auch hier außerhalb der Öffentlichkeit kein Problem) und dann Strand und bei Wunsch noch mal schnorcheln. Mir war kalt, wir haben uns also am Strand aufgewärmt. Immerhin auch nur so 28 Grad und Wasser um die 25. Bilder gibt’s da keine weiter, weil wir eben im Wasser waren

Aber war schön im Wasser, wenn auch weniger klar als schon mal gesehen, dafür waren die Fische schön. Mini Souvenir: leicht aufgeschrubbte Knie. Riffe sind wie Schmirgelpapier

Ab zurück, unser Taxi wartet schon. Den Rest des Tages haben wir entspannt und waren abends essen, bei gut bewertetem Restaurant das sich als Inder rausgestellt hat. Jeweils halbe Portionen haben uns überfüllt und wir mussten sogar was übrig lassen. Das war unter 6 OMR (Wechselkurs ca 2,20 je 1 OMR

Ist jeweils Hühnchen. Beides nicht scharf, extra für uns (ohne unseren Auftrag). Ich war erst traurig drüber, aber ehrlicherweise hat es gereicht vom Schärfegrad her

Ankunft Muscat

Zu unserer Tour gehört Airport pickup, also nach Einreise, Koffer holen etc werden wir direkt in ein Auto gesetzt und zum Hotel gebracht. Da entscheiden wir uns dann kurz vor 6 für einen Early Checkin (15 OMR ~33 Euro) um zu schlafen, da nur unser kurzer Flug nachts war, hatten wir keine Schlaf. Gute Entscheidung. Das Hotel haben wir jetzt für eine Nacht privat, danach ist es bei der Tour enthalten für 2 Nächte

Um 12 geht der Wecker, damit wir nicht abends Probleme haben. Wir machen entspannt, erst Mal essen besorgen. Ein paar wenige Restaurants wären auch offen (man kann drinnen essen und trinken während ramadan, nur nicht in der Öffentlichkeit.) Wir waren uns aber im Supermarkt was kaufen und haben im Zimmer gepicknickt

8 Euro für eine bunte Mischung aus Idli mit dips, byriani mit Hühnchen und noch Hühnerteile in Marinade
Dann ne Runde an den Strand und Sonnenuntergang
Und im Hotel Pool schwimmen

Den Tag haben wir einfach mit Resten des Mittagessens ausklingen lassen und ein paar Snacks

Ab in den Oman

Heute geht’s los, ab Frankfurt über Doha in den Oman. Auto bekommt wieder mal einen Urlaub in Frankfurt in einem Parkhaus. Das ist mit 50 Euro deutlich günstiger und entspannter als Bahn für 2. und wir hüpfen da für ein paar Minuten in die sbahn zum Flughafen.

Der Flug ist um 15:15, vor 2 Tagen spontan statt Düsseldorf, weil unsere Tickets standby sind und da recht voll gebucht war. In Frankfurt alles entspannt. So entspannt, dass wir sogar Sitze am Notausgang bekommen

Luxus
6 Stunden, eine Mahlzeit und ein paar Filme später landen wir in Doha. Da geht es dann kurz vor 2 Ortszeit weiter.
Nur 1,5 Stunden Flug landen wir kurz vor 5 morgens in Muscat (2 Uhr daheim)

Kotor Altstadt

Heute geht’s in die Altstadt mit Regeln. Bekommen wir grad so hin 😀. Es folgen Impressionen
Kotor ist eine Stadt mit Katzen, die liebevoll von Touristen und Einwohnern versorgt werden. Es gab sogar einen Futterautomaten den man mit leeren Plastikflaschen füttern kann, um Futter in einen Napf zu füllen. Er schien zwar kaputt zu sein, aber Futter war genug da. Auch Katzen Souvenirs findet man Tausende, ohne Übertreibung. Alles auf Katzen. Eine Postkarte zu finden hat dagegen einige Läden gedauert
Blick aus der Altstadt raus.
Dann gab es Essen an einem Stand am Markt mit der klassischen Mischung aus Poffertjes, Pizza und diesem Pizarro gefüllt mit Geflügelsalat. Wer kennt diese Stände nicht?
Wir hatten das Brot und diese Pizza, zusammen für 12,50. Ansonsten war ein ruhiger Tag
Und wieder durften Schuhe (am Boden komplett durchgelaufen) auf eine letzte Reise gehen. Macht es gut, ihr habt gute Dienste geleistet.
Abendliches picknicken

Und ein letzter Abendhimmel. Morgen geht es zurück über Dubrovnik nach Hause…

Kotor auf dem Wasser

Heute geht’s nachmittags auf Boot, davor lassen wir es langsam angehen mit einem Spaziergang in die Richtung nicht Altstadt
Und essen mittags auf Balkonien, nachdem wir quasi vor der Haustür eine Runde ins Beet gesprungen sind. Hier kann man an fast jeder Stelle ins Wasser, wir waren an einem ca 2qm Kiesstrand direkt bei der Unterkunft (am Restaurant vorbei die Treppe runter)
Dann nachmittags zum Boot und parallel mit zbd kommt das Schiff. Es gibt zum Glück online Pläne und wir haben es so geplant, dass wir nicht mit den 2000 Leuten in die Altstadt einfallen ( oder an anderen Tagen auch mal ein paar tausend mehr). Wir gehen morgen, wenn das Internet stimmt, ganz ohne Kreuzfahrtschiffe
Dafür geht’s jetzt aufs speedboat mit 9 anderen, wurden spontan 2 Touren zusammen gelegt ohne Kommentar sind wir bei nem anderen Anbieter gelandet, aber es ist egal, alle fahren das Gleiche an in knapp 3 Stunden. Für 30 Euro pro Person kann man nicht meckern
Hier haben wir eine von mehreren U-Boot Höhlen, die im 2. Weltkrieg genutzt wurden und gut getarnt. Innen nicht wirklich Foto wert . Aber mit James Bond Musik auf dem Boot , weil in einem anderen Ort (Budva) mal in einer der Höhlen gedreht wurde
Blick nach draußen
Ab zur blauen Höhle, ein Highlight der Tour, sogar der Namensgeber. Hm, vielleicht auch nur weil es sich gut anhört? Kurz rein, raus und draußen ein bisschen geschwommen.
Davor kamen wir an einer Insel (Mamula) vorbei die schon gefühlt alle genutzt haben um die Buchteinfahrt zu kontrollieren und die Deutschen auch für nicht Blog Sachen im 2. Weltkrieg. Jetzt gehört sie wohl 2 Ägyptern die ein Luxushotel da haben,
Lady of the rocks, eine Mensch gemachte Insel mit Kirche. Eintritt kostet 3 Euro inkl. Museum aber wir haben nicht so viel Zeit und Lust und gucken nur mal kurz rein
Und zur Nachbarinsel
Und sitzen am Fenster
Das ist unser Boot
Was uns langsam wieder zurück bringt. War schön und mal etwas kühler dank Fahrtwind.
Zeit für Abendessen, heute teilen wir uns nen Fleischteller. Der kostet 17 Euro, das bisschen Gemüse 7. man könnte glatt denken Gemüse ist teuer hier. Ist es aber nicht und die Tomaten voller Geschmack 😋
Zum Abschluss ein durchbildendes, was hat sich in unseren Balkonblick geschlichen?

Los nach Kotor

Nach dem Frühstück sind wir schon wieder „on the road“, ab geht’s nach Kotor, an die Küste
Wir fahren die neue Straße und zahlen gerne die 2,50 Euro für einen 4 km Tunnel, statt vieler vieler Kurven, auch genannt „szenische Route“. Szenisch wird es am Meer noch genug und ist es ja sowieso schon überall, Berge, Seen, Meer, Montenegro ist schön
Foto stop bei Sveti Stefan, nur noch zugänglich für Anwohner und Hotelgäste oder wohl mit einer Tour. Naja, von weiter weg ist es wohl eh spannender anzusehen
Und weiter, ab nach Budva
Da gibt’s ne Glocke die auch Souvenirs verkauft
Und die Altstadt direkt dahinter
Das ist mal ne Bühne mit interessantem Hintergrund
Mozart Café, voller bunter Bilder, dass der auch gemalt hat, wussten wir gar nicht
Tschüss, Altstadt von Budva. An der Küste sind die Straßen übrigens recht voll an einem Samstag, auch weil es eigentlich nur eine gibt und die auch immer durch die Orte führt. Auch Parken ist ein bisschen Glück. Wir hatten ok Budva ein Parkhaus in einem Einkaufszentrum angesteuert und hatten da Glück. Mit 1 Euro pro Stunde auch echt fair noch
Endlich, Eugen hatte schon Baustellen vermisst, da es um Bonn und Köln ja vieljährige an jeder Ecke gibt. Hier wird wohl auch wo möglich die Straße verbreitert. Und dadurch standen wir dann ein paar Minuten im Stau, weil es ein paar Kilometer ging und auch mal Baufahrzeuge durchmüssen
Erster Blick auf Kotorer Altstadt. Da fahren wir aber vorerst dran vorbei, unsere Unterkunft ist ca 30 Minuten fussläufig außerhalb
Unser Zimmer für die nächsten Nächte
Und unser Blick vom Balkon
Mini Bad. Alles schön sauber in allen Unterkünften und die Betreiber immer sehr nett. Wir haben am See und in Durmitor ca 50 Euro jede Nacht gezahlt und am Meer je ca. 70. nur Übernachtung. Immer geguckt, dass es Parkplatz gibt und Meerblick
Ab ins Restaurant, das auch zu den Apartments gehört oder umgekehrt. Salat muss sein, wieder aus Tomaten, Paprika, Gurken und hier etwas Schärfe. 3,30 Euro
Calamari für mich (18 Euro)
Und Podgorički popeci für Eugen. Ist aus Kalb oder Schwein, hier Schwein, gerollt und gefüllt mit Schinken und Käse und dann frittiert. 14 Euro. Teilweise wird hier ein Kuver, ein Gedeck berechnet, wie in manch anderen Ländern auch. So auch hier, 1,50 Euro pro Person.
Dann geht’s mal runter ans Meer, einfach die Treppe runter und tada
Und noch eine Runde zum Supermarkt
Um dann auf dem Balkon zu landen

Wo abends das Picknick Buffet wieder schmeckt

Ab nach Virpazar

Heute geht’s nach dem Frühstück wieder los, zum Skadar See, auf dem Weg noch einen Abstecher zum Kloster Ostrog, was in einen Berg gebaut ist
Da dies schon die Straßen Richtung Kloster sind und es den Berg hoch noch mal enger und kurvig sein soll, lassen wir das Auto am unteren Kloster stehen und laufen hoch
Blick vom Parkplatz zum Kloster
Hier geht’s hoch, ca 1,5 km und über 30 Grad, mein Kreislauf mochte das nicht, auch wenn ich sonst damit keine Probleme habe. Wir stellen außerdem beim wiederholten queren der Straße fest, die ist viel entspannter als gedacht 😅. Empfehlung: hochfahren, man muss immer noch ein Stück Treppen hoch (gehbehinderte und alte Menschen können sogar ganz hoch fahren)
Hier ist es, das Kloster. Tatsächlich ohne Kosten für Parken oder Eintritt. Es kommen sehr viele Gläubige und die stehen an um Souvenirs und Kerzen zu kaufen
Hat was
Und Blick
Und schwupp, schon sind wir wieder unten und in der Unterkunft in Virpazar. Die Straße weiter Richtung Virpazar war viel breiter und entspannt 😎
Und am Skadar See
Es gibt ein spätes Mittagessen mit Käse, Oliven, Sardinen, Kartoffelsalat und marinierten Karpfen, der ist so eingelegt, dass die Gräten weich sind. Mir zu tranig und fettig. Aber mal versucht. 30 Euro für die Platte
Und am frühen Abend geht es los auf eine 2 Stunden Bootstour mit Kingfisher. 15 Euro pro Person plus 5 Euro Gebühr für den Nationalpark. Dazu gibt es einen netten Skipper mit Bruder, ebenso nette Mitfahrer und Wein der wiederholt nachgeschenkt wird
Und vor allem Traumblicke
Hiernach kam dann noch ein Schwimmstop. 26 Grad Wassertemperatur macht nicht mal bei mir einen Kälteschock
Abendessen a la Picknick 😅

Ausblicke und Gewitter

Nach dem ausgewogenen Frühstück (Leckereien von den Vermietern von gestern und Kaffee aus einer Bialetti) geht’s los zum Aussichtspunkt Curevac. Zum Parkplatz sind es nur 8,5 km, die Straßen sind gut, aber schmal mit einigen uneinsichtigen Kurven, also immer ein Schreck wenn plötzlich ein Auto kommt, was auf dem Hinweg selten vorkam

5 Euro Nationalparkgebühr gezahlt pro Person (gilt für den ganzen Tag und ist uns gestern wohl wegen unserer Route erspart geblieben) und los geht’s zum Aussichtspunkt. 1 km, über Wurzel, Stock und Stein und Wald
Wenn dies nicht der Hauptblick ist, so ist auch der sehr schön
Aber es geht um die Tara Schlucht, eine der tiefsten Schluchten Europas (die tiefste laut einigen Quellen, mit anderen die widersprechen)
Traumhafter Blick
Man kann auch nach Bosnien Herzegowina sehen und nach Serbien auch, beides recht nach von hier . Den Blick muss man sich nur mit wenigen Menschen teilen
Hier sieht man mal unser Örtchen. Noch gibt es vor allem kleine Ferienhäuser, aber die größeren Hotels werden eifrig gebaut
Nach einem stop im Supermarkt gibt es ein Mittagsbuffet auf der Terrasse
Mit dieser interessanten Cola, ohne Koffein, auf Basis von Hagebutten und 11 Kräutern. Ursprünglich aus Juguslawien
Buntes Süßes zum probieren
Da wir nicht wussten, dass die Vermieter noch mal was bringen. Nach einer Mittagspause wollten wir dann noch mal loswandern/spazieren. Sah zwar nach Regen aus, aber laut allen Wetterberichten bleibt es trocken.

Das Gewitter hat sich dann auch nur gute 3,5 Stunden nicht vom Fleck bewegt und hing durchgehend über uns, inklusive Hagel. Wir sind froh, dass wir wirklich grad aus der Tür wollten, als es anfing. So konnte meine Sonnencreme zeigen wie gut sie bei Netflix wirkt und wir hatten einen ungeplant ruhigen Tag. Wir mussten nicht mal raus essen holen, da wir jede Menge Reste hatten

Ab nach Zabljak

Heute geht’s nach Montenegro. Nachtrag von gestern – Kroatien ist wie erwartet teilweise teuer, zumindest im kleinen Supermarkt im Ort. Abendessen war ab der touri Meile/ nicht direkt am Meer und daher preislich gut. Cevapcici waren 12 Euro, das andere 16 und am Bier merkt man dann die Preise eher, 5,50 für lokales 0,5er Bier. Außerdem haben wir gestern mal gesehen, dass du Tüten im Flugzeug tatsächlich genutzt werden, eine Frau vor und eine neben uns. Ich dachte an einen Durchgang, Eugen meinte eher der Landeanflug. Der war ein bisschen schwankend.

Vielleicht nicht das Luxus Frühstück
Aber mit Luxus Aussicht auf dem Balkon. Los geht’s im Anschluss auf nach Montenegro, zum Durmitor Nationalpark, 195 km entfernt
Erst mal los über die Grenzen, da standen wir schon ein Stündchen, um dann bei beiden Grenzen nur einen kurzen Blick auf den Perso zu bekommen. Andere hielten deutlich länger. Man hat beim Reisen als Deutscher wirklich Glück. Montenegro ist nicht in der EU, also roaming am besten aus und lokale sim (oder Reise eSIM), Perso reicht aber bis zu einem Aufenthalt von 30 Tagen und Euro ist das offizielle Zahlungsmittel

Weiter geht’s, entlang der Küste, langsam aber stetig, in der Hauptsaison ist es sicher noch was voller auf den engen Straßen und wenn die Touristen Massen in ein paar Jahren weiter zunehmen, wird es eng. Die Aussichten sind traumhaft

Und dann geht es ab ins Landesinnere und bergige, überall sehr gute Straßen und an der Geschwindigkeitsbegrenzung haltend, was nicht jeder Einheimische gut findet
Auch hier schöne Blicke
Und Zeit einzukehren an einer Raststätte
Winzige Portionen 😅. Sehr lecker und sehr günstig. Salat war 3,60 (Tomaten, Gurke, Paprika und Käse), die Wurst mit Pommes 6,50, das
Domaća pita sa sirom 7,70 und frisch gemacht (daher mussten wir gute 20-30
Minuten warten)
Weiter geht’s
Berge und einige Haarnadel Kurven. Nach 4,5 Stunden reiner Fahrzeit kommen wir am frühen Nachmittag an und beziehen unsere Ferienwohnung
Es gab sogar was Süßes und ne Flasche Cola, wir zahlen für 2 Nächte knapp 100 Euro
Unser Blick
Ab geht’s zu Fuß zum Crno Jezero, schwarzer See, den Weg durch den Wald empfiehlt unser Vermieter, der sich lange Zeit genommen hat uns zu erklären was wir machen könnten
Erster Blick
Traumkulisse, trotz der Menschen Massen
Wir umrunden den See und lassen uns nicht von den Schildern abhalten, gefährlich wird es auch nicht, nur steiniger, wurzeliger und auch mal eine Stelle mit Seil zum unterstützen
Schön ist es rundum
Übrigens haben wir Glück 27-29 Grad hier. der Rest der Reise wird eher bei Mitte 30 liegen.
Abends dann im Ort einkehren zum Essen, Salat gemischt 5 Euro
Die leckerste Forelle die Eugen je hatte und für mich das beste Dressing drauf, 16 Euro. Polenta (Kartoffelpüree mit Polenta und Käse, dazu Joghurt) für 13 Euro, das Bier je 0,5 3,50. es war sehr lecker und ein guter Abschluss des Tages