Ab nach Nara und Tee in Uji

Mandarinen/Orangen, teuer wie allgemein Obst hier. 350 Yen, ca 2,35 Euro
Die musste ich wegen der Formen kaufen.
In Nara erst mal mit Reis Cracker starten 😋

Und in Nara angekommen, findet man direkt einige Sikahirsche, die sich verhĂ€tscheln lassen. Außer der ganzen Tempel/Schreins wohl eine Haupt Attraktion in Nara
Man kann die offiziellen Cracker kaufen, fĂŒr 200 Yen. Und damit fĂŒttern ist ausdrĂŒcklich erlaubt
Ausblick gibt es auch, fĂŒr 150 Yen kann man nen kleinen HĂŒgel hochlaufen – Mount wakakusa. Dort sind zwar Menschen, aber deutlich weniger als an den bekannten Tempeln
Und das bei ca 30 Grad, das wÀrmste bisher
Aber lohnt sich sehr
Man beachte meine Farbkombination heute đŸ€Ș
Mein neuer Kumpel. Die anderen haben sich auf die Cracker gestĂŒrzt und der hat gewartet bis ich ihm sie gereicht habe, auf Abstand. Und sich vorher verbeugt. Das verbeugen haben sich die Hirsche antrainiert, weil es dann cracker gibt und die Touristen drauf stehen
Hier gibt es Nata SpezialitĂ€ten, und Reis porridge mit grĂŒnem Tee (chagayu) und kakinoha zushi, da wird Sushi in ein Persimmon (Kaki?) Blatt eingewickelt und hĂ€lt sich so lĂ€nger
So sieht es dann aus. Fand ich beides eher langweilig. 1820 Yen – 12,20 Euro
Dann gab es noch mochi bei Nakatanidou, da ist es eine Attraktion, dass man dir Leute beim mochi schlagen sieht (mit Holz Hammern). standen aber echt viele Touristen. Da ich es schon auf Video gesehen habe, habe ich verzichtet mich dazu zu drÀngeln. Mochi war lecker -180 Yen 1,20 Euro
Auf dem Weg zurĂŒck nach Kyoto kurzer Stopp in Uji – der GrĂŒntee Hauptstadt Japans.
Und im angeblich Àltesten Teehaus der Welt
Gibt es Shincha (junger Tee – danke Sebastian fĂŒr die Info), grĂŒntee dango und softeis Matcha/ Hojicha (gerösteter Geber Tee) – 1170 Yen, 7,85 Euro
Noch ein bisschen rumlaufen und Uji Shincha kaufen
Und zurĂŒck in Kyoto

Hatte mir auch nen riesigen Apfel gekauft -170 Yen, 1,14 Euro

Hortensien gibt es hier auch viele
Kura Sushi, eine Kette und alles automatisch. Am Automaten gibt’s eine Nummer zum warten, dann eine Nummer mit Platz, da geht man hin
Da bestellt man am Tablet oder nimmt vom Band
Kura hat es gamified, man fĂŒttert vorne seine Teller ein und alle 5 Teller hat man die Chance auf einen Gewinn. Ich habe einmal gewonnen. Ist glaube ich ein Radiergummi (nicht im Bild). Ich hatte 11 Teller fĂŒr insgesamt 1452 Yen – keine 10 Euro. Wichtig – Budget Option, gibt deutlich besseres Sushi. Aber ich fand’s dennoch lecker

Danach noch was sĂŒĂŸes. Ich hatte mit irgendwie einen salzig- schokoladihen Geschmack und grĂ¶ĂŸere Chips erwartet. Naja, Schokolade ist Schokolade

Ein voller Tag Kyoto

FrĂŒhstĂŒck morgens um 5:30, dango, in sĂŒĂŸ. Glaube kein Euro im nĂ€chsten minimarkt
Ich hatte vorher gelesen, dass es in Japan Cola plus gibt. Schaden kann es ja nicht bei den ganzen Essen- auch wenn ich noch keine 40 bin und eine Flasche in 3 Wochen sicher nichts bringt 😂 https://de.coca-cola.ch/marken/coca-cola/artikel/coca-cola-plus-japan
Leer hier so frĂŒh
Der Fushima Inari-Taisha grĂŒĂŸt uns um halb 7 fast leer, aber es sind schon Sportler und hartnĂ€ckige Touristen wie wir unterwegs
Wenn man weit hoch lĂ€uft gibt es einen kurzen Ausblick. Gibt ĂŒbrigens hunderte tori Tore und der Weg hat auch einige Stufen. Mit Fotos waren wir 1,5 Stunden unterwegs
Und tschĂŒss
Der Kinkaku-Ji erstrahlt in Gold und voller Touristen. Man kann ich aber nur aus der Ferne bewundern, weshalb man gute Bilder bekommt. Und das Gold wird so nicht abgenutzt. 500 Yen Eintritt zum GrundstĂŒck
Goldig ist er ja
Nachdem der Palast zu hat, einmal geschwind ĂŒber den Markt, dann muss ich weiter zur Tee Zeremonie
Schöner Weg dorthin
Und eine goldige Dame erklĂ€rt einiges ĂŒber die Zeremonie und fĂŒhrt sie durch
Bester matcha. Die Zeremonie dauert alleine 10 Minuten fĂŒr eine Tasse Tee, daher macht sie nur eine, danach darf sich jeder selbst eine Tasse matcha aufschlagen. Ich hatte beim reinfĂŒhren in den Raum nach dem besten Platz gefragt und hatte das GlĂŒck den „Ehrenplatz“ zu bekommen, die eine Schale matcha und ist also fĂŒr mich 😬. Ich trinke also zwei
Das sĂŒĂŸe wird vor dem matcha gegessen, da es unter anderem darum geht mal „runterzukommen“. Man konzentriert sich also auf eine Sache. GrundsĂ€tzlich hat die Zeremonie 4 Zwecke, harmony, respect, tranquility und purity
Weiter geht’s durch Kyoto
Takoyaki, okutpus BĂ€llchen. Naja, vor allem flĂŒssiger heißer Teig mit nem StĂŒckchen Oktopus drin
Kiyomizu Dera – riesiger Holztempel sagt hallo fĂŒr 400 Yen und falls die anderen auch zum Sonnenuntergang hier sind, bringt es ihnen so wenig wie uns um 18 Uhr werden wir alle rausgeworfen
Naja, man kann aber den Untergang erahnen 😬
Und schön ist es allemal
Gion und Pontocho besuchen, Geisha Bezirke
Und essen. Ich wollte soba mit yam probieren und hm, yam schmeckt langweilig. Ansonsten war es aber ganz lecker – 1.100 Yen -7,40 Euro
Ab ins Hotel, der Tag ist frĂŒh gestartet 😮

Detour vor Kyoto – Itoigawa

Morgens am Wasser in Kanazawa. Eigentlich soll es heute direkt nach Kyoto gehen, aber es soll den ganzen Tag regnen. Hier auch den meisten Tag. Eine etwas zu lange Internetsuche nach Optionen (zb Kochkurs) hat erst zu nichts gefĂŒhrt und dann durch ganz viel Zufall zu Itoigawa, gute 50 Minuten mit dem Zug Richtung Norden und bis auf ein paar Tropfen regenfrei. Da kann man wohl ein Rad leihen und etwas am Meer lang radeln. Also morgens los, sodass ich kurz nach 9 ankomme

GepĂ€ck geht mit, weil es dann direkt nach Kyoto weitergeht. Kann man ja einschließen ĂŒberall. Und ein Fan der Toiletten bin ich ja eh, weil sauber und kostenfrei. Gibt nur meist keine HandtĂŒcher, aber der geĂŒbte Japaner bringt sein eigenes kleines mit. Was wirklich mal mitgedacht ist: viele Frauentoiletten haben ein Mini Pissoir, viele in der Kabine eine Baby haltestation und manche an Bahnhöfen, wine runterklappbare Kofferablage. Haken fĂŒr kleine RucksĂ€cke/Taschen gibt’s eh in jeder Kabine
So, nach lustigem ĂŒbersetzen mit Apps, starte ich mit diesem SchmuckstĂŒck. HĂ€tte auch zb Elektro gegeben. Aber die 3 GĂ€nge sollten fĂŒr flach am Meer radeln reichen, 4 Stunden fĂŒr 1.000 Yen, also unter 7 Euro. Rucksack durfte ich dalassen. Ich finde mein Rad toll, meine Knie wollen das nĂ€chste mal aber einen Sattel, der sich noch höhet stellen lĂ€sst, statt einem entgegenzukommen, weil man alles ausgereizt hat
Ein paar EindrĂŒcke
Ein Highlight, ein großer Fischmarkt zum Essen
Fast alle essen Krebse, so auch ich. Habe mit die gĂŒnstigste am Stand ausgesucht, weil ich die schon echt groß fand (1.100 Yen, 7,40 Euro – ein SchnĂ€ppchen). Die Dame am Stand hat mir einen weiteren Krebs und Beine von einem dritten gegeben „present“, also ein Geschenk. Ob die sich gefreut haben, dass ich an ihrem Stand war, als einzige die nicht auf meinen ungeschulten Blick aussah, also kĂ€me sie aus Japan. Oder will, dass ich allen erzĂ€hle wie toll es da ist? Tue ich hiermit. Vielleicht hatte sie auch Mitleid, dass ich nur den kleine Krebs wollte? Oder alleine war? Wir werden es wohl nie erfahren đŸ€Ł
Auf jeden Fall war es unheimlich viel Krebsfleisch. Sehr lecker, aber mehr hĂ€tte ich nicht essen können. Aber auf jeden Fall Slow Food, saß ne Stunde dran
Und weiter geht’s benten Rock, da wollte ich hin
Und es hat sich gelohnt
Man erkennt, ich war angetan. 4,5 Stunden spĂ€ter und entspannte 30+ km habe ich dann das Rad zurĂŒckgeben. Eigentlich sollte ich nun 500 Yen Aufpreis zahlen (Tagesrate fĂŒrs Rad), aber auch da wurde einmal gezwinkert und “ok” gesagt. Ich glaube die mochten mich, auch weil sich noch nicht viele Touristen hierhin verirren. Kubiki cycling road bin ich ĂŒbrigens gefahren, die geht eigentlich nicht weiter, aber ich wollte ja nur einen kurzen Abstecher machen und dennoch recht frĂŒh abends in Kyoto sein
Ein taiyaki fĂŒr die Fahrt (mit matcha, Anko gefĂŒllt)
Zugfahrt nach Kyoto
Unterwegs zum Hotel. Alles richtig gemacht, Regen hat grad aufgehört

Mein schönstes Zimmer bisher und quasi riesig
Bad und Dusche
Toller Teepot
Schnelles 7/11 Dinner.
Blick 🙂

Kanazawa

Kleine Joggingrunde am Morgen, am FlĂŒsschen
Hier sind sie recht Fahrrad freundlich, auch wenn die meist die Straße teilen mĂŒssen. Fahren alle recht behutsam
Markt hat morgens mehr Betrieb/Auswahl
Aber dennoch recht leer
Sushi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Japp, sogar um 9 musste ich schon 5 Minuten warten. Als Einzelperson ging es aber wieder schnell
Endlich mal Uni probiert, Seeigel, teuer und in allen YouTube Videos gehypt. Buttering und leicht fischig. Wie zb bei Austern mal wieder an mich verschwendet, ich kaue lieber 😬
Oder esse Lachs
Und Thunfisch und Aal
Überraschend lecker war der warme herzhafte Eierpudding. Das sushi FrĂŒhstĂŒck hat gut 3.200 Yen oder aber knapp 22 Euro gekostet
Rote Kiwi musste ich probieren. Schmeckt wir goldene, nur roter – 260 Yen, ca 1,75 Euro
War im Kenroku-en Garten, Eintritt 320 Yen, 2,15 Euro. Der war schön, aber da es einer der drei schönsten in Japan sein soll, hatte ich wohl zu hohe Erwartungen. Kommt aber vielleicht auch darauf an, was blĂŒht. Zb gibt es ganz viele verschiedene PflaumenbĂ€ume
Ausblick war toll
Danach war ich dann beim Burggarten zu matcha und wagashi (traditionelle japanische SĂŒĂŸigkeit). Die Form ist hier der Saison angepasst, war ein Pfirsich. 730 Yen, 4,90 Euro
Samurai Bezirk – Naga-Machi
Es gibt unheimlich viele stiefmĂŒtterchen
Higashi- Chaya Bezirk (Geisha)
Hier waren die meisten Menschen, viele tragen auch Kimono und machen Fotos
Kazuemachi Chaya District – auch Geisha, aber keine Touristen und kleiner
Abendessen, kalte Soba zum dippen, dazu tonkatsu und Garnelen, 1.100 Yen – ca. 7,40 Euro
Und ich habe mit dir ein Ichigo Daifuku gegönnt, mochi mit Anko und Erdbeere. Erdbeeren sind unheimlich teuer hier. 350 Yen – 2,35 Euro

Takayama – Shirakawa-go – Kanazawa

Heute gehts mit dem Bus nach Shirakawa-go, dann weiter nach Kanazawa. Das ist nicht im Japan railway pass mit drin, aber wenn man schon mal in Japan ist und anders kommt man nicht nach Shirakawa-Go. Kosten 2.600 Yen je fahrt, total 5.200, also gut 35 Euro.

Shirakawago heißt eigentlich sogar die Region, der besuchte Ort heißt ogimachi, aber irgendwie hat es sich anders durchgesetzt. Ist UNESCO Weltkulturerbe, ebenso wie Gokayama, aber leichter zu erreichen. Das sieht man an den Reisebussen die dort Leute abladen, viele Asiaten

Endlich mal Mitarashi Dango gegessen, reisbĂ€llchen in Soja Sauce und gegrillt. Sonst eher sĂŒĂŸlich, in Hida aber wirklich nur mit salziger Soja Sauce (100 Yen, 67 Cent)
Und mein Lunch – 1.950 Yen, 13,20. man bekommt ĂŒbrigens Wasser mit EiswĂŒrfeln oder Tee zum Essen. Besonders hier, außer der winzigen Menge Hida beef ist I’m gleichen GefĂ€ĂŸ die miso paste, Huba/Houba miso, wird auf Grill gepackt mit meist Pilzen und FrĂŒhlingszwiebeln gemischt und wichtig ist das Magnolienblatt fĂŒr den Geschmack. Lecker auf jeden Fall
Hier das Feuer
Matcha softeis in farblich passender Umgebung genossen (300 Yen, 2 Euro)
Hallo Kanazawa, GepĂ€ck hatte ich ĂŒbrigens einfach wieder in Shirakawago im Schließfach, 500 Yen, egal wie lange an dem Tag. Echt praktisch, nicht so teuer und ĂŒberall SchließfĂ€cher. Entspanntes reisen so.
Mein Zimmer 🙂
Der Markt ist auf jeden Fall gegen 16 Uhr echt leer
Burg Kanazawa. Wenn man Eintritt zahlt kann man in Teile rein und eine FĂŒhrung machen. Ich bin zum einen zu spĂ€t dran und zum anderen laufe ich lieber draußen rum, großes schönes GrundstĂŒck
Und einfach auch schön anzusehen von aussen
Ich habe einige Tori Tore gefunden – https://de.m.wikipedia.org/wiki/Torii
Auf jeden Fall Farbenfroh hier
Kunstmuseum ist auch von außen nett
Mein Highlight wie so oft – alleine kommt man ohne zu Warten bei gut besuchten LĂ€den rein, weil man an an der Theke sitzt. Was der beste Platz ist. Ich hĂ€tte Stunden zugucken können. (Foto durfte ich machen) Itaru Izakaya – klare Empfehlung
Man zahlt quasi Gedeck, dafĂŒr gibt es einen Snack. Schnecken (330 Yen, 2,2 Euro)
Yes – sashimi 1.650 Yen (gut 11 euro)
Ich wusste es ist sicher nicht meins, aber ich musste aus der Region probieren. „Crab miso“, Tintenfisch in Tinte und gesalzen und dann noch firefly squid (GlĂŒhwĂŒrmchen Tintenfisch?) mariniert. Der Fisch in Tinte war meins, der Rest nicht so (990 Yen – 6,70 Euro). Dazu hatte ich Reis, miso Suppe und eingelegtes GemĂŒse, das gibt’s fĂŒr 440 Yen – 3 Euro
Bisher meine liebsten Desserts, mochi mit Pfirsich drin und yuzu Eis. FĂŒr alle die es noch nicht wissen- ich liebe yuzu 😬. Jeweils 330 Yen, also ca 2,20 Euro
BlĂŒmchen, gibt es viele, ĂŒberall
Mal ein anderer Schrein – Oyama
Also das ist dann der Schrein, aber das Tor war doch schon schöner
Mal wieder Snacks aus dem minimart. Links ne Mischung zum durchtesten, dann ein grĂŒn Tee sĂŒĂŸes Brötchen mit roten Bohnen (sehr lecker), Trauben kaubonbon, Schoko-matcha Latte und Trauben in Gelee. Alles zwischen 1-2 Euro jeweils
So sehen ĂŒbrigens die Scheine hier aus. Zahlen kann man mit “ic Karten”, ich kenne pasmo und suica, ursprĂŒnglich sind die von Bahnen, aber man kann fast ĂŒberall damit zahlen, einfach dranhalten. LĂ€dt man mit Bargeld auf. Ansonsten gibt es einige LĂ€den mit nur Cash und sonst gehen auch meist Kreditkarten, allerdings selten mit dranhalten. Gibt noch andere Zahlmethoden denke ich, aber mir reichen die 3. atms findet man auch in (glaube) jedem minimart. GĂ€ngig sind 7/11, lawsons und Family Markt. In Tokyo und Kyoto gibt es gefĂŒhlt Millionen, wirklich an jeder Ecke und meist 24 Stunden offen. Und mit großer Auswahl an fertigessen

Ein entspannter Tag in Kanazawa

Der frĂŒhe Vogel (naja, 8 Uhr) hat leere MĂ€rkte
Mini Taiyaki, 3 fĂŒr 200 yen (1,36 Euro). Wollte die verschiedenen FĂŒllungen probieren, Pudding, Schoko und klassisch Anko (sĂŒĂŸe rote Bohnenpaste). Man gewöhnt sich wirklich an GeschmĂ€cker, Anko hatte ich das erste Mal in Hongkong und konnte nicht viel damit anfangen als SĂŒĂŸigkeit. Mittlerweile mag ich es ganz gerne

Gohei Mochi, Reis aneinandergepresst und in sĂŒĂŸem miso gegrillt – 300 Yen (2 Euro)

Köstlich und ganz sanft, Reis mit Sojamilchsauce und dazu Fisch/Garnele und GemĂŒse. Wie oft miso Suppe und eingelegtes. Alles sanft aber lecker – 1.100 Yen, ca7,50 Euro
Ok, das hier Sushi aus dem Supermarkt war wirklich so gut wie bei uns im Restaurant – ca 8 Euro

Der alte Nakesendo

Heute geht’s ca 12 km auf dem alten Nakesendo (der alte Postweg von Kyoto nach Tokyo). Der Grund fĂŒr meine Nacht in Magome. Die Strecke zwischen Magome und Tsumago ist am besten erhalten und daher am meisten besucht/empfohlen. Ca 8 km und leicht zu gehen (bisschen Steigung). Ich hĂ€nge noch die km nach Nagiso dran, weil ich dann direkt in eine Bahn springen kann.

Erst einmal gibt es (westliches) FrĂŒhstĂŒck. Übrigens hat mein Zimmer mit HP 65 Euro gekostet, auch dafĂŒr, dass es kaum UnterkĂŒnfte hier gibt und es Wochen/Monate vorher ausgebucht ist, ist es echt extrem fair. Keiko bietet zudem das Zimmer auch fĂŒr EinzelgĂ€ste an, womit ihr ein weiterer zahlender Gast verloren geht. (2 Personen ist fast doppelter Preis). Falls mal jemand hierhin kommt – Guest House Motomiya, ganz klare Empfehlung
Keiko macht das seit 6 Jahren (3 war leider fast nichts durchs Corona ins Japan hatte ja fest Grenzen geschlossen). sie macht es mit Herzblut. Sie macht von jedem Gast ein Polaroid und dann kann man noch einen pin in seine Heimat stecken. Das hier ist alleine 2023
FrĂŒhstĂŒck hatte ich um 7 und um ca 7:45 geht’s los, sodass ich um 8 den kurzen trek starten kann. Es lohnt sich. Noch fast keine Menschen unterwegs (2-3 im CafĂ©) und ich habe den Weg fast fĂŒr mich alleine. Auch alle Shops haben noch zu
Ich lĂ€ute natĂŒrlich jede BĂ€renglocke. Aber nur ein wild bellender Hund hat mich mal ĂŒberrascht. Die Japaner gehen den Weg ĂŒbrigens mit klingelnden Wanderstöcken, wegen der seit Jahren nicht gesehenen BĂ€ren. Aber ein bisschen nervös war ich die ersten Minuten schon, frĂŒhmorgens und alleine. Könnte ja sein, dass die BĂ€ren in der Corona Zeit die Ruhe genossen und die Morgenstunden wieder fĂŒr sich erobert haben. đŸ€Ș
Wer ĂŒbrigens eine pure Waldweg Wanderung erwartet, ist hier falsch. Der Weg verbindet verschiedene kleine Orte miteinander, teile werden auch als Auto Straße genutzt und ansonsten wird der Weg wiederholt gequert von der neuen Straße
Ich fand es toll 🙂
Es gibt in Japan einfach gefĂŒhlt ĂŒberall saubere, kostenlose öffentliche Toiletten, auch hier auf dem Weg in den Orten. Das hier ist als Beispiel eine Karte von einem kleinen Teil von Tokio.
Und nach guten 3 Stunden (trotz vieler Foto und „ah, ist das schön hier“ stops, bin ich in nagiso und schlage die 1,5 Stunden bis zum Zug mit reisbĂ€llchen, roten Bohnen, Eis und grĂŒnem Tee tot. 500 Yen, ca 3,40euro
Kaffee und Zeug was sich als Energy Drink rausstellt, und los in die ZĂŒge. Nagiso-Nakatsgawa-Nagoya-Takaymama. Alles im JR pass drin, aber keine SchnellzĂŒge
Melon Pan und mein GepÀck in Nagoya geholt. Der Zug nach Takayama gibt sogar zwischendurch Infos zu Landschaft
Und auch die muss sich nicht verstecken
Mein Zug zeigt an wo was ist


und wÀhrend er fÀhrt sogar, was er grad nutzt
Echt schön
Mein Hotel in Takayama ist tatsĂ€chlich den japanischen Gepflogenheiten treu und daher Schuhe in SchließfĂ€cher und ab in Socken durchs Hotel (erst nach der Eingangshalle)
Mein Zimmer fĂŒr 2 NĂ€chte, wohlgemerkt Weitwinkel, aber dennoch grĂ¶ĂŸer als in Tokyo und fĂŒr eine Person auf jeden Fall super.
Bisschen den Ort erkunden bevor es dunkel wird. Recht leer, nur ein paar Touristengruppen, aber die verlaufen sich gut
Wie oft alles gut beschildert
Sogar am Boden
Mega lecker Tofu gegessen in nem kleinen Laden, hier hat einiges zu, vielleicht auch weil grad goldene Woche war. Essen findet man dennoch ein Masse (700 yen, 4,80eur)
Mini Markt halb leer gekauft und ab ins Hotel
Man beachte – kostenlose ramen. Waren auch essbar, aber einen Tag hat gereicht
Hier gibt es oft Yukata (wie Kimono nur Baumwolle und Schlichter – zum in Onsen gehen, im Hotel rumlaufen, anscheinend aber auch mittlerweile im Sommer zum Picknick und feiern und so). Hier im Hotel gibt es Samue. Auch nett
Der Look fĂŒr den Onsen Weg
Gibt hier je einen Onsen fĂŒr MĂ€nner und Frauen und zusĂ€tzlich 3 private. Wenn einer frei ist, kann man rein. Ich hatte GlĂŒck. Man duscht sich vorher und in öffentlichen sind meist Tattoos verboten (wird mit den Yakuza verbunden, also quasi japanische Mafia)

Off to Magome

Am vorerst letzten Morgen in Tokio geht’s noch mal zum alten Fischmarkt. FrĂŒhstĂŒck

Yay, Thunfisch en Masse bei Onigiri Marutoyo. Glaube ca 630 yen, also 4,25 Euro. Ist lecker, aber mir schon ganz fast zu viel Fisch zum Reis 😬. Sebastian, wĂŒrde dir was mitbringen, wenn es so lange frischhalten wĂŒrde
HÀtte noch einiges probieren können
was sĂŒĂŸes fĂŒr die Fahrt
Es gab gefĂŒhlt Millionen zur Wahl
Habe mich fĂŒr viel Meereszeug entschieden, knapp 11 Euro

Im Zug nach Nagoya viel Platz, Caro ist auch dabei, ich muss in Nagoya umsteigen, sie fÀhrt nach Osaka weiter (das ist nicht Caro auf dem Bild)
Übrigens lief eine riesige Reinigungscrew durch, bevor wir in den Zug konnten. in Tokyo ist er als Endstation angekommen, Leute raus, Reinigung rein, raus und dann wir. Fast wie beim Flieger. Am besten finde ich aber, dass alle sitze mit einem Handgriff umgedreht wurden, damit alle in Fahrtrichtung sitzen
In Nagoya habe ich meinen großen Rucksack im Schließfach gelassen. da hole ich ihn morgen ab, kostet mich 1.200 yen, also 8 Euro und macht es viel entspannter. Also los, erst nach Nakatsugawa mit JR Bahn
Und dann nach Magome mit dem Bus (570 yen, abgezĂ€hlt beim Ausstieg zu zahlen). Einige Zeit war ich die einzige mit dem Fahrer im Bus. Der hat mir sogar dank Übersetzungsapp seinen Namen genannt und stolz „guten Tag“ gesagt.
Der Weg hat auch schon Highlights
Und Magome ist echt toll
Am besten ist mein guest house
Und mein Zimmer 😍. 2 duschen und 2 Toiletten teile ich mir mit 2 Zimmer (ein Paar geschĂ€tzt Ende 50 aus den USA und befreundete Reisende, Mann Kanadier (hat schon 1965 studiert, also etwas Ă€lter) und eine Dame aus UK. Alle weit und viel gereist (oder zb ein Hotel in Indien besessen). Das Gegenteil der klassischen All inklusive Touristen also
Ich war gegen 16 Uhr im guest house und Abendessen gibt es um 18 Uhr. Also eine Runde durch den Ort
Der hat sich seit meiner Ankunft deutlich geleert, die Tagestouristen sind weg.
PokĂ©mon und PokĂ©mon Go sind hier scheinbar echt in, jede Straßenlaterne hat ein PokĂ©mon drauf
ZurĂŒck im guest house, ĂŒberall sind kleine Blumen verteilt, wie hier neben dem Waschbecken
Das Abendessen ist ein Traum, ich kannte kaum ein Gericht, alles war sehr lecker und frisch
Man beachte, zum tempura gab es matcha Salz
Kleines Mochi Eis zum Nachtisch und nach ein bisschen mit den anderen GĂ€sten quatschten ab aufs Zimmer und lesen. Schon gegen 23 Uhr schlafen damit ich frĂŒh starten kann.
Man sieht nichts, aber ich hoffe man hört die nĂ€chtliche Sound Kulisse. Nach schließen der Fenster war es nur noch gedĂ€mpft zu hören

Tages Tour nach Nikko

Heute soll es nicht regnen, also spĂ€ter am Tag zumindest, los nach Nikko (fĂŒr Hakone reicht wohl die Sicht eher nicht, da muss absolut klar sein fĂŒr Mount Fuji). Ein StĂŒck matcha Baumkuchen als StĂ€rkung .

Und bewaffnet mit zuckerfreiem Getreide Tee GetrĂ€nk geht es los, gute 2 Stunden Bahnen. Übrigens alle zu spĂ€t. Wegen Personen Rettung oder eingeklemmten GegenstĂ€nden in TĂŒren. Scheinbar sind nur die SchnellzĂŒge so pĂŒnktlich 😬
Der zweite Zug war sehr bequem, hat dann aber mal einfach > 13 Euro Aufpreis gekostet, weil der nur halb JR (Japan railways) ist und halb was anderes. RĂŒckfahrt wird dann pur JR
Strecke ist nett



Endlich Essen – Nikko ist bekannt fĂŒr Yuba Tofu, quasi Tofu Haut. Mag man sicher nicht wenn man auch schon keine Pudding Haut mag
Man ersetze den Kohl durch Edamame und addiert noch das kleine Spießchen und schon kann man das Essen nachvollziehen. Übrigens ca 18,50. Tee oder Wasser gibt es so dazu
Das wohl bekannteste Nikko Motiv. Ach und auch der Regen ist tatsĂ€chlich vorbei â˜ș. Kostet ĂŒbrigens auf die BrĂŒcke zu gehen, aber das haben wir ausgelassen
Lieber weiter rein zu Tempeln / Schreinen
Tada
Das ist ĂŒbrigens der Ursprung der ganzen Affen 🙈 🙊 🙉
Gibt aber einige mehr
Die ganzen Bilder waren von Nikkƍ Tƍshƍ-gĆ«, hat 1.300 yen Eintritt gekostet (knapp unter 9 Euro). War aber einiges zu sehen.
Nikkƍ Futarasan-Schrein fĂŒr 300 Yen hat deutlich weniger zu bieten. Übrigens kann man oft nicht rein oder es ist verboten zu fotografieren.
Osterhasi?
Der gute hat wohl keinen Affen sondern nen Drachen auf der Schulter sitzen. Wie so oft, darf man spenden
Die goldene Maus? Ich finde ĂŒbrigens im Jahr der Maus geboren zu sein besser als Ratte und im Englischen ist es auch so ĂŒbersetzt
Zum Kaffee pancakes Matcha Eis und roten Bohne (370 Yen, ca 2,25). Das Eis pur wÀre mir auch recht gewesen, aber ich wollte es probieren
Jetzt kommen meine Favoriten

Ganz viele Buddhas


In traumhafter Umgebung und wir waren alleine, als wir gegangen sind kamen wieder Menschen. ich glaube, wandern könnte man hier auch gut
Auf dem RĂŒckweg noch mal der BrĂŒcke tschĂŒss sagen. Ab dort sind es ca 20 Minuten laufen zum Bahnhof, paar Meter geht man also automatisch
Rechts davon ist ĂŒbrigens direkt die Straße, die kann man aber bei Fotos gut weglassen
Der gĂŒnstigere Zug ist auch etwas voller

Heute chinesisch angehaucht, Tofu, bisschen Hack auf Nudeln
Und Gyoza
Trauben Eis mit dem leckeren klassischen kĂŒnstlichen Trauben Geschmack
Nom nom und nach einem Thermal Bad und bisschen am Handy (Blog zb) dann mal an ins Bett

Tokyo Tag 2

Nach 12 Stunden Schlaf (mit Unterbrechung) direkt los zu Mittagessen – Okonamyaki MenĂŒ fĂŒr 2. das sind japanische Pfannkuchen mit Weißkohl
Lecker Salat
Ei mit einigem Fleisch drin
2 Okonamyaki, einmal mit soba Nudeln, einmal nicht, dafĂŒr mit viel Zeug, Garnelen, Speck, konjak, oktopus und Fleisch
Man macht sich Seetang und Bonito Flocken (getrockneter Fisch) selbst drauf und durch die Hitze tanzen die Flocken
Es schĂŒttet den ganzen Tag, aber Regenjacke und Schirm halten alles außer FĂŒĂŸe und Teile der Hose trocken
Habe mir ein Gedicht gegönnt und so bekommt der Schrein auch Geld
Meiji Schrein. Man darf vorne am Schrein keine Bilder machen
Man kann auf Holz tafeln dank und wĂŒnsche Schreiben, natĂŒrlich auch gegen GebĂŒhr, knapp unter 4 Euro (500yen).
Nett um Baum angebracht
Harajuku Viertel fĂŒr mich – bekannt fĂŒr Kawaii (sĂŒĂŸ) Kultur und fĂŒr Caro geht’s in nen Park (mir zu nass)
EindrĂŒcke
CrĂȘpes gibt es ĂŒberall
Ich habe MĂŒll gefunden 😧. Sehr sauber hier normalerweise, obwohl es quasi nirgends MĂŒlleimer gibt (außer fĂŒr Flaschen neben Automaten rund sonst höchstens immer LĂ€den)
Alle haben Schirme und jeder Laden PlastiktĂŒtenfĂŒr Schirme und einige sogar Stationen zum Wasser abschlagen
😬
Dann wieder mit Caro getroffen, bisschen durch LĂ€den und dann ab nach Shinjuku, dort zu Godzilla (im Rotlicht Viertel)
Und dann Richtung Memory Lane, aka Piss Alley, aka Omoide Yokocho
Und Yakitori gegessen
In netter kneipiger AtmosphÀre
Und irgendwas getrunken was einer vom Nachbar Tisch empfohlen hat. Wenig englisch auch bei jĂŒngeren, aber Übersetzungsapps können einiges.
An Eis muss ich noch einiges probieren
Diesmal gab es Schoko-Kaffee Quetscheis. Dann um 12 noch kurz ins Bad. Und ab ins Bett