Morgens am Wasser in Kanazawa. Eigentlich soll es heute direkt nach Kyoto gehen, aber es soll den ganzen Tag regnen. Hier auch den meisten Tag. Eine etwas zu lange Internetsuche nach Optionen (zb Kochkurs) hat erst zu nichts geführt und dann durch ganz viel Zufall zu Itoigawa, gute 50 Minuten mit dem Zug Richtung Norden und bis auf ein paar Tropfen regenfrei. Da kann man wohl ein Rad leihen und etwas am Meer lang radeln. Also morgens los, sodass ich kurz nach 9 ankommeGepäck geht mit, weil es dann direkt nach Kyoto weitergeht. Kann man ja einschließen überall. Und ein Fan der Toiletten bin ich ja eh, weil sauber und kostenfrei. Gibt nur meist keine Handtücher, aber der geübte Japaner bringt sein eigenes kleines mit. Was wirklich mal mitgedacht ist: viele Frauentoiletten haben ein Mini Pissoir, viele in der Kabine eine Baby haltestation und manche an Bahnhöfen, wine runterklappbare Kofferablage. Haken für kleine Rucksäcke/Taschen gibt’s eh in jeder Kabine So, nach lustigem übersetzen mit Apps, starte ich mit diesem Schmuckstück. Hätte auch zb Elektro gegeben. Aber die 3 Gänge sollten für flach am Meer radeln reichen, 4 Stunden für 1.000 Yen, also unter 7 Euro. Rucksack durfte ich dalassen. Ich finde mein Rad toll, meine Knie wollen das nächste mal aber einen Sattel, der sich noch höhet stellen lässt, statt einem entgegenzukommen, weil man alles ausgereizt hat Ein paar Eindrücke Ein Highlight, ein großer Fischmarkt zum EssenFast alle essen Krebse, so auch ich. Habe mit die günstigste am Stand ausgesucht, weil ich die schon echt groß fand (1.100 Yen, 7,40 Euro – ein Schnäppchen). Die Dame am Stand hat mir einen weiteren Krebs und Beine von einem dritten gegeben „present“, also ein Geschenk. Ob die sich gefreut haben, dass ich an ihrem Stand war, als einzige die nicht auf meinen ungeschulten Blick aussah, also käme sie aus Japan. Oder will, dass ich allen erzähle wie toll es da ist? Tue ich hiermit. Vielleicht hatte sie auch Mitleid, dass ich nur den kleine Krebs wollte? Oder alleine war? Wir werden es wohl nie erfahren 🤣Auf jeden Fall war es unheimlich viel Krebsfleisch. Sehr lecker, aber mehr hätte ich nicht essen können. Aber auf jeden Fall Slow Food, saß ne Stunde dran Und weiter geht’s benten Rock, da wollte ich hin Und es hat sich gelohnt Man erkennt, ich war angetan. 4,5 Stunden später und entspannte 30+ km habe ich dann das Rad zurückgeben. Eigentlich sollte ich nun 500 Yen Aufpreis zahlen (Tagesrate fürs Rad), aber auch da wurde einmal gezwinkert und “ok” gesagt. Ich glaube die mochten mich, auch weil sich noch nicht viele Touristen hierhin verirren. Kubiki cycling road bin ich übrigens gefahren, die geht eigentlich nicht weiter, aber ich wollte ja nur einen kurzen Abstecher machen und dennoch recht früh abends in Kyoto seinEin taiyaki für die Fahrt (mit matcha, Anko gefüllt)Zugfahrt nach Kyoto Unterwegs zum Hotel. Alles richtig gemacht, Regen hat grad aufgehörtMein schönstes Zimmer bisher und quasi riesig Bad und DuscheToller TeepotSchnelles 7/11 Dinner. Blick 🙂